Die Voraussetzung für’s Gerne-Kochen ist ein hochwertiges Kochmesser. Denn wer gerne kocht, kocht besser.

Ein gutes Kochmesser ist ein Küchenwerkzeug, auf das man sich immer verlassen kann – eins, das einfach Freude bereitet, wenn man es aus dem Messerblock zieht, um endlich loszulegen! Doch reicht ein gutes Profi Messer oder muss es gleich ein ganzes Küchenmesserset sein?

So genannte Kochmesser für Profis gibt es bereits für kleines Geld in jedem Supermarkt zu kaufen – gleich neben dem Dreier Besteckset für spontane Abendesser – aber solche Küchenmesser verlieren schon nach kurzem Gebrauch ihre jungfräuliche Schärfe, die, wenn man ehrlich ist, bei diesen Artikeln von Anfang an nicht wirklich überzeugen konnte. Ohnehin lassen Verarbeitung und Handhabung bei solchen vermeintlichen Schnäppchenmessern sehr zu wünschen übrig und schnell kommt es zur Überlegung, sich ein teures Kochmesser anzuschaffen. Doch angesichts teils überirdischer Preise von bis zu 4.500 Euro, gerade wenn man zu Marken wie Zwilling, Nesmuk, Güde, Kai oder Wüsthof greift, kosten Profi Kochmesser nicht bloß sehr viel Geld sondern ebenso viel Überwindung. Die Anschaffung eines top Küchenmessers oder gar eines ganzen Messersets ist eine Frage der persönlichen Gewohnheiten und sollte deshalb richtig angegangen werden:

– Was esse ich am Liebsten?

– Koche ich täglich oder eher ab und zu am Wochenende?

– Wie viel bin ich überhaupt bereit, für ein Kochmesser auszugeben

 

 

Welches Messer bin ich und wenn ja, wie viele?

Stellt man sich die richtigen Fragen, wird die Bandbreite an passenden Kochmessern deutlich kleiner. Wer darum seine Kochgewohnheiten kennt trifft mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gute Entscheidung bei der Wahl des Artikels.

Ein Vegetarier hat mit Sicherheit viel Freude an einem Obst- und Gemüsemesser, kann jedoch prima auf ein Ausbeinmesser verzichten, wohin Burger-Fanatiker sicherlich gut täten, sich auch ein Tomatenmesser anzuschaffen. Und Brotmesser finden sich bestimmt bei jedem im Messerblock wieder. Klar ist: ob Hobbykoch oder Chef in einer Sterneküche – das große Kochmesser ist für jeden ein Muss, denn es ist stets das richtige Werkzeug sowohl zum Zerteilen von Fleisch als auch von großen Obst- und Gemüsestücken. Dabei muss es nicht unbedingt das Santoku Messer aus Japan sein. Die besten Küchenmesser und Essbestecke werden nach wie vor in Solingen hergestellt. Unternehmen und Manufakturen wie Wüsthof, Zwilling, Nesmuk oder Güde haben hier ihren Sitz. Hochwertige, langlebige Kochmesser aus Deutschlands Klingenstadt kosten beim Fachhändler in der Regel um die 250 €, in Onlineshops kommt der Versand oft hinzu.

Kochmesser sind wie Essen Geschmacksache, nur sollten sie grundsätzlich immer scharf sein. Solange die Verarbeitung stimmt und das Schnittergebnis zufriedenstellend ist, ist die Wahl der Optik hauptsächlich eine stilistische Entscheidung. Ob Walnuss- oder Olivenholz, Kunststoff- oder Edelstahlgriff – wichtig ist, dass das große Kochmesser auch bei längeren Arbeiten in der Küche angenehm in der Hand liegt. Edle Messer mit Klingen aus Damast findet wahrscheinlich jeder chic. Solche Kochmesser sind eindrucksvoll, handwerklich von hoher Qualität und machen in der Küche echt was her!

Typische Eigenschaft eines großen Kochmessers ist seine lange Klinge. Durchschnittlich kommen diese auf 20 cm Klingenlänge, aber es gibt auch Messer mit Schnittflächen von bis zu 30 cm. Ebenso charakteristisch ist die Form der Klinge: spitz zulaufend, mit einem hohen Rücken und natürlich mit doppelseitigem Schliff. Man kann sich also sehr gut vorstellen, dass der Umgang mit Profi Kochmessern nicht ungefährlich ist. Dennoch verletzten sich Laien beim Schneiden mit den superscharfen Messern immer wieder, manchmal sogar erheblich – der ein oder andere Debütant verlor Körperteile. Einmal nicht richtig hingesehen oder weggerutscht und schon ist die Fingerkuppe ab. Es ist deshalb ratsam, den richtigen Umgang mit dem Werkzeug der Chefköche zu üben.

 

 

Besser abschneiden

Um in der Küche besser abzuschneiden, ist es nötig, die optimalen Bedingungen und ebensolches Zubehör vorzufinden.

Die korrekte Anwendung eines Kochmessers beginnt bei dem richtig gewählten Schneidebrett: aus Holz oder Kunststoff ist es rutschfest und schonend für das Messer. Unterlagen aus Stein, Marmor, Metall oder Glas hingegen stumpfen die Klingen schneller ab und sind dabei zusätzlich unangenehm für das Ohr.

Es mag im ersten Moment widersprüchlich klingen, aber ein scharfes Messer ist unabdingbar für die Sicherheit am Schneidgut. Je stumpfer das Küchenmesser, desto mehr Druck wird benötigt. Das erhöht das Risiko, abzurutschen – insbesondere bei harten Gemüsesorten wie Kohlrabi oder Kürbis kann es dann schnell zu Verletzungen kommen. Neben einer scharfen Klinge ist Stabilität auf der Unterlage unabdingbar. Gerade bei klein zu schneidenden Lebensmitteln muss drauf geachtet werden, dass sie gut und sicher aufliegen. Wackeliges Schneidgut ist immer eine gefährliche Angelegenheit!

Wenn die Vorbereitung stimmt, kann das Schneiden beginnen. Mit der einen Hand fixiert man das Fleisch, den Fisch oder eben das Gemüse und in der anderen hält man das Kochmesser. Um ideal und gleichmäßig zu schneiden, kann man die Knöchel von Zeige-, Mittel- und Ringfinger leicht gegen die Messerklinge drücken. Durch vorsichtig ausgeführte, nach vornegehende Auf- und Abwärtsbewegungen muss nur wenig Kraft eingesetzt werden. Bei weichem Schneidgut, wie beispielsweise Geflügel oder Schinken, führt man die Bewegung zum Körper hin. Dafür setzt man das große Kochmesser am Klingenende an und zieht gleichmäßig über die gesamte Klingenlänge bis zur Spitze durch. Doch bitte Obacht: bei allen Schneidetechniken ist Konzentration gefragt – sogar beim Umgang mit dem handelsüblichen Brotmesser.

 

 

So fühlt sich ein Messer wohl

Wer sich die teure Anschaffung eines oder mehrerer Kochmesser geleistet hat, ist natürlich sehr daran interessiert, lange Freude an den guten Klingen zu haben.

Darum sollten Kochmesser immer geschützt aufbewahrt werden. Das geht am besten in Form eines Messerblocks. Wer keinen Messerblock zu Hause hat, ist gut beraten, die Klingen zu schützen, damit sie im Besteckkasten nicht aneinander geraten und stumpf werden. Profi Kochmesser werden im Versand in Schutzhüllen geliefert. Beim Kauf eines Kochmessers im Fachgeschäft sind Verpackungen für jede Klingenlänge ebenso dabei. Solche einfachen Verkleidungen sind geeignet, die scharfen Klingen im Besteckkasten zu schützen. Ganz klar: Unabdingbares Zubehör!

 

 

Kochmesser: eins für alle, aber nicht alle für einen.

Noch einmal zur Frage, ob ein Profi Kochmesser reicht oder ob es ein ganzes Messerset sein muss. Nun, bei Messern gilt: lieber wenige gute, als viele schlechte.

Das große Kochmesser meistert viele Aufgaben, die in der Küche anfallen. Zusammen mit dem herkömmlichen Zubehör, das man bei sich in der Küche findet, ist praktisch die Koch Session mit einem Kochmesser kein Problem mehr. Doch wer sich gerne häufig an unterschiedlichste kulinarische Herausforderungen wagt, wird mit Sicherheit viel Freude an verschiedenen Profi Messern haben und gerne damit kochen. Und wer gerne kocht, kocht besser.

 

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